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Paguera & Porto Portals Melina & René Ausgabe Nr. 1
Siegel M R

Ja! Am Meer

Melina & René sagen Ja auf Mallorca
Paguera – Porto Portals, Mallorca 02.10.–03.10.2026 Jetzt wird geheiratet!
Eilmeldung

Sie haben JA gesagt!

Inselnachrichten exklusiv

Die ersten Bilder der Trauung →

Wetter

26 Grad und 100 % Heiratswahrscheinlichkeit

Lokalnachrichten

Eskalation auf der Tanzfläche erwartet 😄

Willkommen

¡Hola Mallorca! ☀️🌊

Willkommen auf unserer Lieblingsinsel.

Melina und René
Melina & René, kurz vor der Abreise

Ablaufplan des Wochenendes

02.10.
14:00 UhrHandicap-Tennisturnier
02.10.
AbendsCome Together — Whiteparty zuhause
03.10.
14:30 UhrEmpfang
03.10.
Im AnschlussFreie Trauung am Umbeach, Porto Portals

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Mitgereiste, ihr habt es geschafft.

Koffer gepackt. Flieger erwischt. Sonnenbrille dabei. Und hoffentlich die Tanzschuhe nicht vergessen.

Willkommen auf Mallorca – der Insel von Sonne, Meer, Gartenspritz und spätestens ab diesem Wochenende auch: Melina & René.

Die beiden haben schließlich nicht irgendeinen Ort ausgesucht, um Ja zu sagen. Sie haben euch auf eine Insel bestellt.

Genauer gesagt: auf unsere absolute Lieblingsinsel. An einen Ort direkt über dem Meer, an dem am 03.10.2026 aus Melina & René ganz offiziell Ehefrau & Ehemann werden.

Bis dahin gibt es allerdings noch einiges zu erleben. Es wird gegessen. Getrunken. Tennis gespielt. Gelacht. Vermutlich geweint. Ganz sicher getanzt. Und mit etwas Glück erinnern sich am nächsten Morgen noch genügend Menschen daran, damit wir an dieser Stelle darüber berichten können.

Denn diese Zeitung ist noch lange nicht fertig. Einige Geschichten können wir euch heute schon erzählen. Andere müssen wir in den kommenden Tagen erst noch gemeinsam schreiben.

Hier findet ihr Erinnerungen, Geschichten und ziemlich exklusive Informationen über unser Brautpaar. Menschen, die sie schon sehr lange kennen, kommen zu Wort. Freunde packen aus. Eltern erinnern sich. Trauzeugen werden emotional. Und sogar Mare hat eine eigene Kolumne bekommen.

„Journalistische Standards wurden an dieser Stelle endgültig aufgegeben.“

In den kommenden Tagen wird diese Zeitung weiterwachsen. Mit neuen Bildern, kleinen Katastrophen, großen Momenten und allem, was dieses Hochzeitswochenende so mit sich bringt. Also schaut ruhig immer mal wieder rein.

Und jetzt bleibt eigentlich nur noch eines zu sagen: Genießt die Insel. Genießt die Menschen. Genießt jeden einzelnen Moment.

Denn wir sind nicht einfach nur auf Mallorca. Wir sind hier, um Melina & René zu feiern. Und wenn wir das alle ordentlich machen, wird es ein Wochenende, über das diese Zeitung noch einiges zu berichten haben dürfte.

Schön, dass ihr da seid. 🤍

Eure HochzeitsredaktionAnne & Tom

Reportage

Von Braunschweig ans Mittelmeer

Es beginnt mit einem Datum, das sich wiederholt: Am 26. August 2021 lernen sich Melina und René kennen — exakt fünf Jahre, bevor sie in Braunschweig standesamtlich heiraten. Was folgt, liest sich wie ein Lokalteil voller kleiner Schlagzeilen: der erste Kuss im November, das offizielle Ja zueinander im Januar, und ein Paar, das seither, wie man hört, durch dick und dünn geht.

Für Aufsehen in der Nachbarschaft sorgte im Dezember 2023 eine Immobilienmeldung der besonderen Art: René kauft das gemeinsame Traumhaus und legt unterm Weihnachtsbaum eine originalgetreue Lego-Nachbildung ab — Monate bevor der erste echte Stein fällt. Ab März 2024 wird dann tatsächlich gebaut: Fliesen, Tapeten, Decken, Wände und Teppiche fallen eigenhändigem Umbau zum Opfer, bis das Paar im Oktober 2024 endlich einzieht.

Die letzte Meldung dieser Redaktion, bevor die Geschichte auf die Insel wechselt: Am 1. Januar 2025 zieht Labrador-Dame Mare ein und macht das Glück, wie es heißt, komplett. Und nun, am 3. Oktober 2026, die größte Schlagzeile von allen — direkt am Meer, mit allen, die dazugehören.

Personen & Porträts

Wer sind eigentlich Braut und Bräutigam?

René Gattermann

27 Jahre · Wassermann · geboren 23.03.1999
Steckbrief bearbeiten

Melina Gattermann

30 Jahre · Krebs · geboren 02.07.1996
Steckbrief bearbeiten
Elternrede

Von der kleinen Chaos-Köchin zum Traum-Team

Tatjana & Thomas über ihre Tochter Melina.

Melina als kleines Mädchen mit Familienhund Bungee
Melina mit Familienhund Bungee

Wenn wir heute hier sitzen und unsere Melina im wunderschönen Brautkleid ansehen, schießen uns als Eltern unzählige Erinnerungen durch den Kopf. Egal ob bei der Erziehung von unserem ersten Hund Bungee oder bei den zahlreich ausgeübten Sportarten. Es gibt einige Dinge, die typisch für sie sind. Vor allem eine Eigenschaft hat Melina schon immer ausgezeichnet: Sie hat einfach gemacht — und oft lieber erst gar nicht vorab gefragt! Das sorgte in ihrer Kindheit und Jugend für so manche Überraschung bei uns zuhause.

Unvergessen bleibt der Tag, an dem der süße Heißhunger sie packte. Melina wollte Schokoladenstreusel für ein Schokofondue schmelzen. Doch statt der klassischen Methode im Wasserbad entschied sie sich für die vermeintlich schnellere Variante: die Mikrowelle. Das Ergebnis? Sekunden später war der Raum nicht etwa voller flüssiger Schokolade, sondern komplett verqualmt. Der Geruch von verbranntem Kakao hing noch tagelang im Haus, sodass nur eine Renovierung helfen konnte.

Oder nehmen wir einen ihrer ersten ambitionierten Kochversuche mit zarten elf Jahren. Laut Rezept und Anweisung vom Nintendo-Kochkurs: „Man nehme eine Knoblauchzehe.“ Für Melina sahen diese Dinger alle gleich aus. Das Ende vom Lied: Aus einer Zehe wurde eine ganze Knolle.

Kurz gesagt: Das Essen war extrem geschmacksintensiv, und die Vampire haben einen sehr großen Bogen um unser Haus gemacht. Aber der Hunger trieb es dann rein.

Doch genau dieser Mut, Dinge einfach zu machen und auszuprobieren, hat Melina zu der starken Frau gemacht, die sie heute ist. Sie hat im Leben unglaublich viel erreicht, ist ihren Weg gegangen, und wir könnten nicht stolzer auf sie sein.

Und dann kam René.

Melina als Jugendliche in einem Kostüm
Typisch Melina: mutig, kompromisslos, mit vollem Einsatz.
Melina und René umarmen sich bei Sonnenuntergang am Hafen
Heute: Melina & René.

Mit René kam nicht nur die große Liebe in ihr Leben, sondern der perfekte Gegenpart. René ist der Mann, der niemals „Nein“ sagt, wenn jemand Hilfe braucht oder Melina eine neue Idee hat, die er dann mit ihr umsetzt. Seit die beiden zusammen sind, erfüllen sich ihre Träume Stück für Stück. So kam auch Mare ins Spiel und bereichert ihre Tage. Sie schaffen unglaublich viel gemeinsam, unterstützen sich in jeder Lebenslage und meistern alles als echtes Team.

Das Schönste an den beiden ist aber: Sie lieben sich genau so, wie sie sind — mit allen Stärken, Schwächen und kleinen Macken (und René weiß jetzt hoffentlich, wie man Knoblauch dosiert!).

Liebe Melina, lieber René, wir wünschen euch für eure gemeinsame Zukunft von Herzen alles Glück dieser Erde. Bleibt so tatkräftig, so verliebt und geht euren Weg genau so weiter. Wir lieben euch!

Tatjana & ThomasMelinas Eltern

Elternrede

Von Lego, Gipfeln und ganz viel Liebe

Ein paar Worte von Papa und Mama für René und Melina.

René als kleiner Junge mit seinen Lego-Bauwerken
René und seine Lego-Bauwerke

Wenn wir an René als kleinen Jungen zurückdenken, fällt uns unter anderem ganz schnell eines ein: Lego! René konnte sich stundenlang mit den kleinen bunten Steinen beschäftigen und damit die wunderbarsten Dinge bauen. Ging es einmal im Jahr in den Urlaub nach Südtirol, führte an dem Zwischenstopp in München und dem Spielwarengeschäft Obletter kein Weg vorbei. Schließlich musste neues Lego gekauft werden. Dann erst konnte der Urlaub richtig beginnen.

Schon früh zeigte sich aber auch eine zweite große Leidenschaft: Sport und Bewegung. René war eigentlich für alles zu begeistern, was mit Aktivität zu tun hatte. Ob Fußball, Handball, Tennis, Wandern oder Skifahren — die Liste könnte lange so weitergehen. Besonders schön waren unsere gemeinsamen Wanderungen und die vielen Skiurlaube, die wir jedes Jahr miteinander verbracht und in größerer Runde auch immer noch gern verbringen.

Und dann gab es noch eine ganz besondere Seite an ihm: seine große Liebe zu Tieren. Ein Terrarium musste her, erst mit Geckos — da musste schon mal die große Schwester finanziell unterstützen, damit gleich zwei Geckos angeschafft werden konnten. Dann kam ein Leguan, und Kaninchen mussten es auch noch sein.

Und eines war schon damals ganz klar: Irgendwann musste unbedingt ein Hund her! Heute ist dieser Wunsch Wirklichkeit geworden. Und wie könnte es anders sein: René und Melina sind mit ihrer Mare nicht nur sehr glücklich, sondern auch ständig unterwegs. Gemeinsam wandern, die Natur genießen, neue Wege entdecken — genau das passt zu den beiden.

René als kleiner Junge in einem Vampir-Kostüm
Auch früher schon: volle Hingabe bei jedem Kostüm.
René beim Skifahren in den Bergen
Die vielen gemeinsamen Skiurlaube.
René als Kind mit seiner Schwester in Liegestühlen in den Bergen
Wandern und Bergurlaube von klein auf.

Überhaupt ist es schön zu sehen, wie gut René und Melina miteinander harmonieren. Sie teilen viele Interessen, lachen miteinander, erleben viele gemeinsame Momente und geben sich gleichzeitig Raum, der in einer Partnerschaft wichtig ist.

Wenn wir euch einen Rat für eure Ehe mitgeben möchten: Bleibt neugierig aufeinander. Das Leben wird sich verändern, ihr werdet euch verändern, und es wird schöne, aufregende, aber vielleicht auch einmal schwierige Zeiten geben. Haltet in diesen Zeiten zusammen, redet miteinander, hört einander zu und vergesst niemals, warum ihr euch füreinander entschieden habt.

Sollte es einmal Meinungsverschiedenheiten geben, denkt daran: Es muss nicht immer einer Recht haben — manchmal reicht es, wenn einer von euch einfach den größeren Hunger hat und der andere den Wein aufmacht.

Vor allem aber bewahrt euch eure gemeinsame Freude am Leben. Geht gemeinsam los, habt viel Spaß und viele gemeinsame Erlebnisse und vergesst nicht, gemeinsam zu lachen. Und wenn ihr dann in 50 Jahren nebeneinander sitzt, wünschen wir euch, dass ihr euch anschaut und denkt: „Was für ein Glück, dass wir damals Ja gesagt haben.“

Lieber René, liebe Melina, wir wünschen euch von Herzen, dass ihr euch gegenseitig immer ein Zuhause seid. Dass ihr gemeinsam lachen, träumen, wachsen und alt werden könnt. Geht euren Weg miteinander, mit Vertrauen und ganz viel Liebe.

Wir sind unglaublich stolz auf dich, René, und sehr glücklich, dich, liebe Melina, an seiner Seite zu wissen. Auf euch, eure Liebe und auf all die Abenteuer, die noch vor euch liegen.

Klaus & SimoneRenés Eltern

Wetter & Sterne

Was die Insel sonst noch bereithält

Erweiterter Wetterbericht

Wetter eintragen

Partnerhoroskop

Wassermann René denkt gern in großen Plänen und frischem Wind, Krebs Melina sorgt fürs geborgene Zuhause dazu — kein Wunder, dass daraus ein Traumhaus samt Hund wurde. Diese Mischung aus Aufbruch und Beständigkeit gilt Astrologen als eine der stabilsten überhaupt.

Insel & Reise

Insider-Tipps für Gäste

Baden & Sonnen

Direkt neben dem Yachthafen liegt die Playa Punta Portals — klein, aber fein, mit Blick auf die Boote. Wer's etwas ursprünglicher mag, fährt die kurze Strecke nach Portals Nous.

Essen & Trinken

Am Hafen von Puerto Portals locken Flanigan, Wellies und Ritzi mit Blick auf die Yachten. Für Sonnenuntergang und Aussicht lohnt sich ein Tisch oberhalb des Strandes.

Bummeln & Entdecken

Die Promenade Passatge a la Mar lädt zum Flanieren zwischen Yachten und Boutiquen ein. Mit Kindern dabei lohnt ein Abstecher zum Marineland gleich in der Nähe.

Herzklopfen inklusive

Ein Ring, zwei Versuche und eine ahnungslose Melina

Die Geschichte eines Antrags, bei dem fast alles nach Plan lief.

René macht Melina am Strand von Sylt einen Antrag
27. März 2025, Sylt — der Moment, auf den vier Menschen und ein Hund hingearbeitet hatten.

Es begann mit einer eigentlich ganz harmlosen Idee: Eine gemeinsame Woche auf Sylt.

Am 22. März 2025, einen Tag vor Renés Geburtstag, machten wir vier — René, Melina, Tom und ich — uns gemeinsam mit Mare auf den Weg nach List. Wir hatten ein wunderschönes Haus gemietet und freuten uns auf ein paar entspannte Tage am Meer.

Zumindest offiziell.

Denn während Melina von einer gemeinsamen Woche auf Sylt ausging, wussten wir anderen längst: Diese Reise würde für sie etwas anders enden als gedacht.

Und beinahe wäre unser Plan schon aufgeflogen, bevor wir überhaupt auf Sylt angekommen waren.

Der erste beinahe verräterische Hinweis

Eigentlich wollten wir mit meinem Auto fahren. Platz genug hätten wir gehabt, und für Melina war völlig unverständlich, warum René plötzlich darauf bestand, dass wir stattdessen mit dem Bus fahren. René machte daraus einen ziemlichen Zirkus. Bus. Auf jeden Fall Bus.

Warum genau, konnte er natürlich schlecht erklären. Schließlich gab es dafür einen ziemlich guten Grund, von dem Melina nichts wissen durfte: Auf der Rückfahrt würden wir mehr Personen sein als auf der Hinfahrt.

Und dann passierte es. Mitten in seinen Erklärungsversuchen meinte René plötzlich sinngemäß: „Ja, weil wir dann auch Mama mitnehmen können.“

Mama? Bei Melina gingen natürlich sofort die Alarmglocken an. „Mama? Wieso denn Mama?“

Kurzer Moment der Panik. Doch René rettete sich irgendwie aus der Situation: Andrea, Toms Mutter, sei ebenfalls auf Sylt und die könnten wir auf dem Rückweg doch mitnehmen. Und das klang offenbar plausibel genug. Melina akzeptierte die Erklärung. Wir konnten wieder durchatmen.

Erste kritische Situation gemeistert — und wir waren noch nicht einmal auf Sylt.

Als wir schließlich in List ankamen und unsere Sachen ins Haus brachten, folgte allerdings ziemlich schnell die nächste verdächtige Situation. Unser Haus hatte drei Schlafzimmer. Für uns war klar: Melina und René bekommen das schönste. Nicht nur, weil René Geburtstag hatte — wir brauchten nämlich noch ein freies Schlafzimmer, denn ein paar Tage später sollten heimlich weitere Gäste einziehen.

Also standen Tom und ich irgendwann im Flur und diskutierten möglichst unauffällig, wer nun eigentlich wo schlafen sollte. Blöd nur, dass Melina offenbar bessere Ohren hatte als gedacht. Sie bekam Teile unserer Unterhaltung mit, war kurz irritiert — fragte aber zum Glück nicht weiter nach.

Zweite kritische Situation gemeistert.

Die nächsten Tage vergingen mit allem, was zu einer richtig schönen Sylt-Woche gehört: Fahrrad fahren, lange Spaziergänge, Gosch, gutes Essen, viel Zeit miteinander und natürlich Renés Geburtstag, den wir in einem wunderschönen Lokal direkt am Strand verbrachten. Und während Melina einfach die gemeinsame Zeit genoss, rückte für uns langsam der 27. März näher.

Operation Heiratsantrag

Der Plan war eigentlich ziemlich einfach: Wir gehen gemeinsam am Strand spazieren. Mare bekommt die Ringschatulle. Mare läuft damit zu René und Melina. René nimmt den Ring. René stellt die Frage. Romantisch. Unkompliziert. Idiotensicher. Dachten wir.

Am Morgen des 27. März kamen mir dann doch leichte Zweifel. Was, wenn die Ringschatulle aufgeht? Was, wenn der Ring herausfällt? Was, wenn wir anschließend zu viert auf allen Vieren durch den Sylter Sand kriechen und einen Verlobungsring suchen?

Nein. Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Also wurde der Ring kurzerhand zusätzlich mit einem Band an der Box befestigt. Sicherheitshalber. Man könnte sagen: Romantik trifft deutsches Risikomanagement.

Danach gingen Tom und ich morgens noch eine Runde joggen — beziehungsweise erledigten nebenbei eine weitere, äußerst wichtige Geheimmission: Gartenspritz besorgen. Denn irgendeinen Prosecco hätten wir natürlich überall bekommen. Aber das kam nicht infrage. Melina und ich lieben Gartenspritz, und bei uns in der Familie gehört Gartenspritz zu den Getränken, die zu besonderen und feierlichen Anlässen einfach dazugehören. Wenn Melina an diesem Tag Ja sagen würde, dann musste danach schließlich auch richtig angestoßen werden.

Bei unserer Rückkehr war Melina allerdings inzwischen leicht genervt. Wir waren einfach ohne sie losgelaufen, hatten nichts gesagt und benahmen uns vermutlich insgesamt etwas merkwürdig. Und dann kam der Satz, über den wir heute noch lachen:

„Macht jetzt hier jeder sein Ding?“

Tom und ich konnten eigentlich nur schmunzeln. Ja, Melina. An diesem Morgen machte tatsächlich jeder irgendwie sein Ding. Nur eben hauptsächlich deinetwegen.

Und dann musste nur noch Mare mitspielen …

Später machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Strand. Es war kühl, aber trocken. Kaum Menschen waren unterwegs. Mare rannte über den Strand, flitzte vor und zurück und hatte — wie immer — vermutlich überhaupt keine Ahnung, welche Verantwortung an diesem Tag auf ihren vier Pfoten lag.

Irgendwann ließen Tom und ich uns ein Stück zurückfallen. Wir riefen Mare zu uns. Ringschatulle befestigen. Kurz durchatmen. Und los.

Versuch Nummer eins. Mare lief. Nur leider nicht so, wie Mare laufen sollte. Von der romantischen Vorstellung, dass sie würdevoll mit dem Verlobungsring zu René und Melina läuft, hielt sie offensichtlich wenig.

Also: Mare zurück. Neuer Versuch. Dieses Mal befestigten wir die Box anders und legten sie ihr auf den Rücken.

Versuch Nummer zwei. Und plötzlich funktionierte es. Mare lief zu René. René nahm die Ringschatulle ab. Und dann ging er vor Melina auf die Knie.

Sie hat Ja gesagt.

Auf einmal war alles andere völlig egal. Wir waren dort fast ganz allein. Vor uns das Meer, um uns der Strand, dieser kühle Märztag — und mitten darin die beiden.

René stellte Melina die Frage. Und Melina sagte Ja.

Es war einer dieser Momente, in denen man gleichzeitig lachen, weinen und einfach nur zusehen möchte. Für Melina und René war es ihr Moment. Und für Tom und mich war es etwas ganz Besonderes, ihn miterleben zu dürfen.

Danach liefen wir ein Stück zurück, setzten uns zusammen und holten die kleinen Gartenspritzflaschen hervor, die wir am Morgen noch heimlich organisiert hatten. Und dann wurde angestoßen. Vier Menschen, ein Hund, ein Ring, Gartenspritz — und plötzlich ein verlobtes Paar.

Melina zeigt den Verlobungsring
Und dann war er da.
Melina und René küssen sich am Strand, Mare schaut zu
Mare als offizielle Beobachterin.
Blumendekoration im Haus
Zurück im Haus wartete längst die nächste Überraschung.

Eigentlich hätte der Tag damit schon perfekt sein können. Aber er war noch nicht vorbei.

Überraschung Nummer zwei

Irgendwann machten wir uns langsam auf den Rückweg und fuhren zurück zu unserem Haus in List. Als wir ankamen, war dort nichts mehr so, wie wir es verlassen hatten. Überall standen Blumen. Alles war wunderschön dekoriert. Eine große Flasche Champagner wartete darauf, geöffnet zu werden.

Und dann kam Melina um die Ecke. Bäm. Da standen sie. Mama und Papa. Und Tatjana und Thomas. Die Eltern der beiden waren heimlich nach Sylt gekommen, um diesen Moment mit ihnen zu feiern.

Und spätestens jetzt ergaben vermutlich sowohl die merkwürdige Schlafzimmerdiskussion als auch Renés hartnäckiger Wunsch, unbedingt mit dem Bus nach Sylt zu fahren, plötzlich ein bisschen mehr Sinn.

Es wurde angestoßen, erzählt, gelacht und natürlich musste die Geschichte vom Antrag direkt noch einmal von vorne erzählt werden — inklusive Mares ausbaufähiger Karriere als Ringbotin. Wir verbrachten gemeinsam einen wunderschönen Nachmittag im Haus. Am Abend ging es weiter zum Essen ins Seehäfchen. Eine lange, liebevoll dekorierte Tafel wartete auf uns, und wir hatten endlich Zeit, all das zu feiern, was an diesem Tag passiert war.

Gemeinsames Abendessen mit der ganzen Familie im Seehäfchen
Abends im Seehäfchen: die ganze Familie am Tisch, Mare inklusive.

Wenn wir heute an diesen 27. März zurückdenken, erinnern wir uns natürlich an den Ring. An den Strand. An das Ja. An die Überraschung im Haus. Aber vor allem erinnern wir uns an das Gefühl dieses Tages.

Es war nicht perfekt durchinszeniert. René hätte sich beinahe schon vor der Reise verplappert. Melina hatte beim Einzug ins Haus schon den nächsten Grund, misstrauisch zu werden. Mare brauchte zwei Versuche. Melina war zwischendurch genervt von uns. Wir mussten einen Ring sicherheitshalber festknoten und beim Joggen heimlich Gartenspritz organisieren.

„Und vielleicht war es gerade deshalb perfekt.“

Ein bisschen chaotisch. Sehr persönlich. Voller Überraschungen. Und mit ganz viel Liebe.

Ein Tag, den wir vier — beziehungsweise fünf, Entschuldigung Mare — wohl nie vergessen werden. 🤍

Aufgezeichnet von AnneMittäterin, Trauzeugin, Bus-Verteidigerin

Exklusiv

Das wichtigste Familienmitglied packt aus

Was Mare wirklich über Melina, René und diese Hochzeit denkt.

Mare, Labrador Retriever, mit Blumenkranz
Mare im Hochzeits-Look 🐾

Liebe Hochzeitsgäste, hier spricht Mare.

Ja! Genau die mit den vier Pfoten, dem zuckersüßen, unschuldigen Blick und der erstaunlichen Fähigkeit, innerhalb von drei Sekunden Essen vom Herd verschwinden zu lassen.

So: Eigentlich sollte ich heute nicht arbeiten, weil Hochzeit ist. Aber irgendjemand muss ja den Überblick behalten!

Und seien wir ehrlich: Wer kennt Melina und René besser als ich? Ich lebe schließlich mit den beiden zusammen. Tag für Tag. Nacht für Nacht.

René und Melina behaupten, sie hätten sich ineinander verliebt. Kann sein. Ich glaube allerdings, dass die beiden erst durch mich gelernt haben, was wahre Liebe wirklich bedeutet.

Wahre Liebe ist, wenn man morgens verschlafen die Augen öffnet und ein Hund direkt vor einem sitzt und einen anstarrt.

Wahre Liebe ist, wenn man gerade gemütlich essen möchte und plötzlich merkt, dass eine gewisse Mare längst die Hälfte davon für sich beansprucht hat.

Und wahre Liebe ist, wenn man nach Hause kommt und von einem völlig aufgedrehten Hund begrüßt wird, als wäre man mindestens drei Jahre weg gewesen.

Melina und René haben das verstanden. Sie lieben mich. Und ich liebe sie. Damit wäre eigentlich alles Wichtige gesagt.

René ist ein super Kerl! Er hat nur einen entscheidenden Fehler: Seine Brust ist leider viel zu bequem. Also lege ich mich darauf. Am liebsten früh morgens. Ganz nah.

René versucht mir manchmal zu erklären, dass er auch gerne noch etwas Platz hätte. Ich höre aufmerksam zu.

Und schlafe weiter.

Manchmal glaube ich, René denkt, er hätte mich im Griff. Das ist süß.

Dann wäre da natürlich noch Superfrauchen Melina.

Melina ist einfach eine tolle Frau mit einer erstaunlichen Geduld. Vor allem mit mir! Denn ich teste diese Geduld regelmäßig: Ich mache Unsinn. Ich renne herum. Ich bin laut. Ich möchte nicht alleine bleiben. Und manchmal mache ich Dinge, bei denen Melina nur tief durchatmet und meinen Namen sagt.

Ich kenne diesen Ton. Das ist der Ton, bei dem man besser ganz schnell süß guckt.

Funktioniert!

Warum heiraten die beiden eigentlich? Das habe ich mich natürlich auch gefragt. Meine Theorie: René hat irgendwann festgestellt, dass er Melina sowieso nicht mehr loswird. Und Melina hat offenbar akzeptiert, dass René auch bleibt.

Ich wusste das natürlich schon längst. Wir sind schließlich eine Familie. Und eine ziemlich gute!

Und jetzt mal im Ernst …

So viel Quatsch ich auch mache, eines weiß ich ganz genau: Melina und René gehören zusammen.

Man sieht es daran, wie sie miteinander lachen. Wie sie sich anschauen. Wie sie füreinander da sind. Und daran, dass sie gemeinsam aus ganz normalen Tagen etwas Besonderes machen. Und natürlich daran, wie sehr sie mich lieben.

Ja! Ja, ich will! Also … dass die beiden heiraten.

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit, Herrchen und Frauchen!

„Eine glückliche Ehe braucht Liebe, Vertrauen, Humor – und einen Hund namens Mare.“

Eure Mare 🐾Offizielle Co-Trauzeugin. Inoffizielle Chefin.

Live
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Aktuell

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Sport

Game, Set & Love 🎾

40 Spieler, vier Plätze, wechselnde Doppel und fragwürdige Spielbedingungen.

Paguera. Am Freitag, den 02. Oktober, richtet sich der Blick der Tenniswelt für vier Stunden auf einen Ort, der bislang vor allem für Sonne, Meer und Urlaub bekannt war.

Von 12:00 bis 16:00 Uhr wird auf vier Plätzen der Tennisanlage in Paguera um Punkte, Ehre und einen Platz in der Geschichte dieses Hochzeitswochenendes gespielt.

Mallorca blickt auf eine durchaus beachtliche Tennistradition zurück. Mit Rafael Nadal brachte die Insel schließlich einen der erfolgreichsten Tennisspieler aller Zeiten hervor.

Ob Nadal von dem bevorstehenden Turnier bereits Kenntnis genommen hat, konnte bis Redaktionsschluss nicht abschließend geklärt werden. Eine Teilnahme gilt derzeit als unwahrscheinlich. Möglicherweise besser für ihn.

Denn während Nadal im Laufe seiner Karriere 22 Grand-Slam-Titel gewinnen konnte, wäre selbst seine Erfahrung bei den in Paguera zu erwartenden Spielbedingungen nur bedingt von Vorteil.

Die Weltrangliste spielt keine Rolle

Gespielt wird ausschließlich im Doppel. Nach jeder Runde werden die Paarungen neu zusammengestellt.

Damit verfolgt die Turnierleitung ein klares Ziel: Nicht die besten Tennisspieler sollen sich finden, sondern möglichst viele Menschen, die sich vorher vielleicht noch gar nicht oder kaum kannten.

Aus Fremden werden Doppelpartner, aus Freunden Gegner und aus Gegnern möglicherweise fünfzehn Minuten später wieder Teamkollegen.

Sportliche Vorerfahrung ist dabei ausdrücklich keine Voraussetzung.

Wer also bereits heimlich die Weltrangliste studiert, seinen Aufschlag trainiert oder den Pokal gedanklich ins Handgepäck gepackt hat, darf sich wieder entspannen. Denn Experten weisen auf einen entscheidenden Faktor hin: Es handelt sich um ein Handicap-Turnier.

Schiedsrichter mit ungewöhnlich viel Macht

Welche Bedingungen die Spieler auf dem Platz tatsächlich erwarten, bleibt bis unmittelbar vor Spielbeginn offen. Fest steht lediglich: Die vier Schiedsrichter verfügen über weitreichende Befugnisse. Sie entscheiden direkt auf dem Court, mit welchem Handicap gespielt wird.

Insider berichten, dass dabei selbst jahrelange Tenniserfahrung innerhalb weniger Sekunden erheblich an Bedeutung verlieren könnte. Welche Maßnahmen konkret vorbereitet wurden, wollte die Turnierleitung auf Anfrage dieser Redaktion nicht kommentieren.

Auch Rafael Nadal dürfte deshalb gut beraten sein, seine Teilnahme noch einmal sorgfältig abzuwägen.

„Ein Grand-Slam-Titel hilft schließlich nur bedingt, wenn die Spielleitung plötzlich eigene Vorstellungen von einem geeigneten Tennisschläger entwickelt.“

Begegnungen ausdrücklich erwünscht

Hinter dem sportlichen Spektakel steckt allerdings ein durchaus ernst gemeinter Gedanke. Noch bevor Melina und René am folgenden Tag Ja zueinander sagen, sollen auf dem Tennisplatz Menschen zusammenkommen, die aus ganz unterschiedlichen Teilen ihres Lebens stammen.

Familie trifft Freunde. Mallorca trifft Heimat. Tennisspieler treffen Menschen, die möglicherweise erst am Freitag herausfinden, an welchem Ende man einen Schläger festhält.

Und genau darum geht es. Nicht darum, am Ende den besten Spieler des Tages gefunden zu haben. Sondern darum, gemeinsam zu spielen, sich kennenzulernen und möglichst viel miteinander zu lachen.

Wer nicht selbst am Turnier teilnimmt, ist auf der Terrasse oberhalb der Plätze ausdrücklich willkommen. Für Verpflegung ist gesorgt — lautstarke Unterstützung der Athleten wird von der Turnierleitung ausdrücklich begrüßt.

Favoritenlage weiterhin völlig offen

Eine seriöse Prognose zum Ausgang des Turniers ist derzeit kaum möglich. Zu viele Faktoren sind unbekannt: wechselnde Doppelpartner, geheime Handicaps und vier Schiedsrichter, deren Entscheidungen möglicherweise erheblichen Einfluss auf das sportliche Geschehen nehmen werden.

Die Redaktion verzichtet deshalb an dieser Stelle auf eine Favoritenempfehlung. Nur ein Ergebnis kann bereits vor dem ersten Aufschlag als gesichert gelten:

Die Sieger der Herzen stehen fest.
Der Titel geht — unabhängig vom sportlichen Abschneiden — an: Melina & René 🤍

Alle anderen Titel werden im Anschluss bei der offiziellen Siegerehrung vergeben. Bis dahin bleibt Paguera gespannt.

Die Redaktion wird berichten.

Tippspiel bearbeiten

Melina & René

Was ich an dir liebe

Drei Fragen aneinander.

René über Melina

Eintragen

Melina über René

Eintragen
02.10.2026 · Abends

Come Together — White Party

Der Vorabend, ganz in Weiß.

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Der große Tag

LIVE: 03.10.2026

Zeitlicher Ablauf Samstag

14:30 Uhr
Empfang
Im Anschluss
Freie TrauungUmbeach, Porto Portals
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